Meine Reise nach Indien/Rajasthan (Nordwesten) vom 26.10.2015 bis 7.11.2015

Austrian Airlines:
Wien - Delhi 13:15 - 00:05 h
OS 033

Austrian Airlines:
Delhi - Wien 02:20 - 05:55 h
OS 034

Zeitverschiebung Normalzeit 4,5h.

Der tropische Subkontinent ist Licht und Schatten, Weisheit und Armut, Tradition und Moderne, Stille und Chaos – ein intensives Erlebnis voller Kontraste!

Indien ist ein Staat in Asien mit der Hauptstadt Neu Delhi, der in 28 Bundesstaaten unterteilt ist, und der siebtgrößte Staat auf der Erde. Es leben in etwa 1,2 (1,25) Milliarden Menschen in Indien.
Das Land ist in sieben Territorien unterteilt, der touristisch bekannteste Teil von Indien ist Südindien mit den bekannten Palmenstränden in Kerala, Kaffeeplantagen und weiten Sandstränden. Der Name „Kerala“ bedeutet wörtlich „Land der Kokospalmen“. Südöstlich nicht weit von Indien ist die schöne Insel Sri Lanka zu finden, diese kann mit Indien reisetechnisch gut kombiniert werden.
Im Norden findet man die Hauptstadt Delhi, die natürliche Grenze bildet der Himalaya, das höchste Gebirge der Welt auch das Dach der Welt genannt. Zu Indien gehören auch die Inselgruppen der Andamanen und die Lakkadiven. Indiens bedeutendste Fluss ist der berühmte Ganges der im Himalaya entspringt.
Auch eine Wüste kann man in Indien finden, fahren Sie dazu nach Rajasthan und entdecken Sie die Wüste Thar. Indien liegt in der subtropischen Kontinentalklima Zone, mit Ausnahme der Bergregionen.
Die Vegetation reicht von tropischen Regenwäldern über Hochgebirgspflanzen im Himalaya und Halbwüstenvegetationen in den trockenen Teilen von Indien.
In Indien findet man eine äußerst artenreiche Tierwelt, das größte Säugetier ist der indische Elefant und das bekannteste Tier ist zweifelsohne der Königstiger.
Vasco de Gama hat 1498 auf dem Seeweg Indien entdeckt. Danach begann Portugal kleinere Küstenstützpunkte zu erobern danach kam Indien in den Einfluss der europäischen Kolonialmächte von Niederlande und Frankreich, die dann von der britischen – Ostindien Kompanie beseitigt wurden. Mitte des 19.Jahrhunderts gleitet Indien in die direkte Kontrolle von Großbritannien.
Sehr geschichtsträchtig wird es wieder nach dem Ersten Weltkrieg, als die Briten bei der Aufteilung des Osmanischen Reiches beteiligt waren schlossen sich viele Muslime der Unabhängigkeitsbewegung an, die vor allem unter Mahatma Ghandi 1947 gewaltfreie Widerstände zur Unabhängigkeit führten.
Kommen wir nun zu den vielen schönen Sehenswürdigkeiten, die das Land zu bieten hat, ganz vorne weg das berühmte und wunderschöne Taj Mahal.
Das Taj Mahal ist ein Mausoleum für die leider verstorbene große Liebe des damaligen Großmogul Shah Jahan. Der Bau dauerte über 17 Jahre und wurde von verschiedenen Architekten errichtet. Das Taj Mahal ist auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.
Ein Elefantenritt sollte bei einer Indienreise auf keinen Fall fehlen! Jaipur, auch „Pink City“ genannt, die Hauptstadt Rajasthan sollte unbedingt besichtigt werden, die bekannte und gut erhaltene Festung Amber Fort in der Nähe von Jaipur ist auch sehenswert. Viele Kreuzfahrtschiffe gehen mittlerweile auch in Indien vor Anker, die bequemste und häufigste Form das Land zu bereisen ist natürlich mit dem Flugzeug nach Delhi oder Bombay. Indien entdecken!
Zum Abschluss noch ein indisches Sprichwort: „Wer viel spricht hat wenig Zeit zum Denken“!

Die Stationen:

DELHI -  die Königin der indischen Städte, besitzt eine faszinierende Vergangenheit und eine vibrierende Gegenwart. Oft geplündert, ausgeraubt und teilweise zerstört, konnte sie doch nicht ausgelöscht werden, war die imposanteste Stadt eines großen Reiches und ist heute die prominente Hauptstadt Indiens. Delhi war der Sitz etlicher Dynastien – Rajputen, Afghanen, Türken, Mughals und schliesslich prägten die Briten die Geschichte dieser Stadt. Stille Zeugen einer grossen Vergangenheit  sind  Reste mächtiger Gemäuer, Ruinen, Grabstätten Heiliger und Krieger, die vom Glanz jener Zeiten erzählen. 

Stadtbesichtigung von Alt- und Neu-Delhi.

In Alt-Delhi fahren wir am Red Fort vorbei, das 300 Jahre alte von Kaiser Shah Jehan 1648 als seine Hauptstadt errichtet und nach ihm benannt wurde. Das grossartige Red Fort, aus rotem Sandstein erbaut – ist Zeuge des Höhepunktes der Macht der Mogulherrschaft in Indien. Gegenüber dem Fort sind die schwarz-weissen Zwiebeltürme und Minarette der       Jama Masjid   zu sehen, die  als eleganteste Moschee in Indien gilt. Weiters fahren wir am Kotla Firoze Shah   vorbei  – Ruinen einer alten       Festung aus    dem 14. Jahrhundert  mit der 13 Meter         hohen            Ashoka Säule aus      dem     3.         Jahrhundert    vor       Christus. Wir besuchen Raj Ghat,   wo Mahatma   Gandhi 1948   seine   letzte   Ruhestätte fand, und fahren      weiter  durch   die Altstadt.

New Delhi, die neue Hauptstadt,       wurde  vom     englischen      Architekten      Sir Edward Lutyens         geplant            und      erbaut. Wir      fahren  am            Präsidentenpalast vorbei, Rashtrapati          Bhavan           und      den            Sekretariats-Gebäuden,         dem Regierungsviertel           und      Zentrum            der       heutigen          indischen        Regierung. Wir           fahren  die            grosse Prachtstrasse             Rajpath           entlang            zum Kriegerdenkmal          aus      dem     1.         Weltkrieg,        dem     India    Gate,   am Justizpalast     und      dem     Old      Fort     vorbei. Wir      besuchen        das            Qutub Minar, das       72-meter         hohe    Minarett           der       Quwat-ul-Eslam  (Licht   des Islam)  Moschee. Dort     steht    Delhi's eigenwilligste  Antiquität,            die       kurioserweise  nicht verrostete           Eisensäule      aus      dem            4.Jhdt  AD.     

Weiterfahrt      nach    Agra.             

Besichtigung   des      Taj       Mahal  und      Agra    Fort                            

Mit       seiner  unglaublichen,            wie      in         weisser           Spitze  strahlenden  Pracht ist        das      Taj       Mahal  eines   der       perfektesten    architektonischen            Bauten der Welt.         Für      den      Dichter Tagore war      es        „eine            Träne  auf       dem     Gesicht der Ewigkeit“.            In         Gedenken       an            seine   Frau    errichtete         der       grosse Mogulkaiser    Shah   Jehan            dieses extravagante   und      unvergleichliche          Denkmal als Zeichen            seiner  grossen           Liebe.              Unglaublich     anmutig           aus      allen Blickwinkeln,   im        Detail   unbeschreiblich          verblüffend. Agra Fort liegt am Ufer des Yamuna Flusses, ein weiteres architektonisches Wunder, erbaut vom grossen Mogul Visionär Kaiser Akbar. Sein Sohn Jehangir sowie sein Enkel Shah Jehan fügten der Festung weitere Anbauten während ihrer Regentschaften zu. Die Paläste, Moscheen und Audienzhallen innerhalb der massiven aus rotem Sandstein konstruierten Mauern sind perfekte Beispiele einer Verschmelzung von Islamischer und Hindu-Tradition.   

Fatehpur Sikri, eine unbewohnte Stadt, wurde im   16. Jahrhundert vom Mogulkaiser Akbar, einem der grössten indischen Herrscher,  aus rotem  Sandstein erbaut und bald danach verlassen. Bemerkenswert   aufgeschlossen   für   seine Zeit,   heiratete   dieser   Mogulkönig   eine Rajputprinzessin,  um  seine  hinduistischen   Untertanen  für  sich  zu  gewinnen.  Die Architektur in Fatehpur Sikri ist eine Kombination von Hindu- und Moslem Stilen, die Akbar's Absicht bezeugt, die beiden Kulturen in Einklang zu bringen. JAIPUR  ist  eine  Stadt,  in  der  das  Charisma vergangener    Zeiten    mit    der    pulsierenden Lebendigkeit der Gegenwart zusammentrifft; wo eine     farbenfrohe     Mischung     verschiedener Menschen   –   von   Druckern,   Töpfern   bis   zu Künstlern,    Antiquitätenhändlern    usw    –    ein faszinierendes  Bild  einer  Stadt  darstellen,  die sowohl für Tradition als auch für Veränderung steht.

Jaipur
Raja Jai Singh, der Gründer von Jaipur, war kein gewöhnlicher   Mann.   Er   war   Gelehrter   und Astronom, mit starkem Sinn für Schönheit, ein formidabler Herrscher, der Macht mit Weisheit zu verbinden verstand. Seine Vision reichte jenseits architektonischer Perfektion und er gab Indien den unter der früheren Hauptstadt Amber gelegenen weiten unwirtlichen Ebenen die erste geplante Stadt, die über zweieinhalb Jahrhunderte lang einzigartig blieb. Jai Singh machte aus Jaipur  ein  Paradies auf Erden und die Stadt wurde ein Zentrum von Handel und Religionen.

Heute hat sich Jaipur weit jenseits der ursprünglichen rosa Stadtmauern ausgebreitet. Die Stadt präsentiert sich heute als faszinierendes Bild von Wachstum, Evolution und Wandel basierend auf alter Tradition.

Besuch            des      Amber Fort,    früherer Sitz der        Rajput-Herrscher        von            Jaipur. Der      Aufstieg           zum     Fort     erfolgt  auf dem          Rücken            eines   Elefanten;       danach            besuchen        Sie       die wunderschönen            Paläste            und      den      Shiladevi         Tempel            (der     auch heute            noch    als       Privattempel    der       Königlichen     Familie            dient),  mit seinen exquisiten       Marmorschnitzereien  und      dem     silbernen         Tor.                

königliches      Freiluftobservatiorium „Jantar            Mantar“           mit       seinen            gigantischen   astronomischen          Instrumenten,  den Stadtpalast          und            das      Museum          und      fahren  vorbei  am       „Hawa Mahal“, dem Palast            der       Winde.

Riskschafahrt  am       Nachmittag     durch   den      Markt   von      Jaipur.                        

Luni.

Jeep Safari zur Besichtigung Bishnoi Tribes

Fort     Chanwa          ist        die       Hauptsehenswürdigkeit          in         Luni.    Die Festung besticht         durch   ihre      Eleganz           indischer         Architektur.     Der            gesamte Komplex      ist        aus      dem     berühmten      roten    Sandstein            Jodhpurs gemeisselt  und      erinnert           an        die       Grösse            und            Schönheit vergangener          Zeiten. Die      traditionellen   Fresken           und            Wandgemälde zeugen von grosser  Handwerkskunst.        Maharaja         Dalip            Singhji und      seine   Frau    Rani Madhu,   die       früheren          Herrscher,            haben  die       Festung           zu neuem Glanz         renoviert.        

Am      Nachmittag     Jeep    Safari  zu        einem  Dorf     der       Bishnoi.          

Besichtigung von Jodhpur. 

Jodhpur, auch als die „Blaue Stadt“ bezeichnet,  wurde 1459 vom Rajput-König RaoJodha aus dem Rathore-Clan gegründet. Die Stadt wird  von  einer   mächtigsten  Festung  beherrscht, dem Merangarh Fort, einer   der   grössten   und spektakulärsten Bauten in ganz Indien. Die Festung blieb bis 1943 Residenz der Maharajas, bis zur Fertigstellung des Umaid Bhawan Palastes. Im Fort Museum ist die Privatsammlung des Maharajah zu bewundern, bestehnd aus vielen Kunstobjekten, Arsenale, Sänften, Miniaturen, usw.

Interessant ist die gut erhaltene Halle für Audienzen und das Sheesh Mahal, sowie das Jaswant Thada, links gelegen vom Meranghar Komplex, Grabstätte des Maharaja Jaswant Singh. 

Ranakpur,  Ankunft am Nachmittag, Besichtigung der wunderschönen Jain Tempel inmitten dem abseits gelegenen, ruhigen Aravalli Tal. Die Tempel sind für Nicht-Jains erst am 12h mittag geöffnet. Der schönste ist der Adinath Tempel aus weiss-skulpturiertem Marmor, mit 29 Hallen und 1444 Säulen, von denen keine der anderen gleicht.  

Udaipur inkl Besichtigung des Kumbalgarh Forts.

84km nördlich von Udaipur ist die Zitadelle Kumbhalgarh die zweitwichtigste in der Mewar-Region. Errichtet im 15. Jhdt. von Rana Kumbha und an den Aravalli Bergen gelegen, wirkt sie uneinnehmbar und diente den Herrschern von Mewar als Schutz vor fremden Eroberern.

Hier wurde auch der legendäre König Maharana Pratap geboren; für die lokale Bevölkerung von sentimentaler Bedeutung.

Das Fort bietet einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung und auf die Maurya Tempel im Fort Areal selbst, deren Mauern 36km umfassen. Maharana Fateh Singh renovierte das Fort im 19. Jhdt. 

Udaipur, die „Stadt des Sonnenaufgangs“, vereint landschaftliche Schönheit mit grosser, ruhmreicher    Vergangenheit.    Die Ranas  bzw  Könige  dieses  Staates beziehen   ihren   Ursprung   auf   die Sonne   zurück.   Udaipur   liegt   in einem   malerischen   Tal   in   mitten grüner     Hügel     am     Ufer     des stahlblauen Pichola See und wird als romantischster         Ort         Indiens bezeichnet.  Auf  kleinen  Inseln  im See  erheben  sich  an  deren  Ufern Paläste aus schneeweissem Marmor, die       in       der       Sonne       wi e Märchenschlösser   glitzern.   Entlang   am   Bergrücken   über   der   Stadt   erhebt   sich majestätisch der massive Palast der Maharana. 

Bootsausflug am Lake Pichola.

Besichtigung des Stadtpalastes, der einstigen Residenz der Mewar Herrscher,  heute ein Museum.  Der  imposante  Palast  besteht  aus  vielen  kleinen  integrierten  Palästen,  mit herrlichem Blick auf den Pichola See. Besuch des Saheliyon-ki-bari, wo jahrhundertelang die Feste der Adeligen abgehalten wurden. Rundfahrt um den Fateh Sagar See, der im17.Jahrhundert  von  Maharajah  Jai  Singh  angelegt  wurde,  sowie  zum  Kala  Mandir (Marionettenmuseum)  und  zum  Cenotaph  des   Maharana  Pratap.  Schliesslich  zum wunderschönen Jagdish Tempel. 

Bootsfahrt auf dem Pichola See.

Parsoli.

Inmitten eines privaten Sees umgeben von achtzig Hektar Land mit hohem Wildbestand liegt der Lake Nahargarh Palast in Chittorgarh. Ursprünglich Jagdschloss der königlichen Familie von Salumber & Parsoli, wurde es später von Maharaj Nahar SinghJi von Ralavta übernommen und von seinem Sohn in einen herrlichen Palast verwandelt. Umgeben von den Aravalli Bergen und dichten Wäldern, bietet der Palast 35 Hotelzimmer mit Seeblick rund um einen wunderschönen Innenhof. Jeep Safari am Nachmittag zu den nahegelegenen Dörfern. 

Pushkar. Besichtigung von Pushkar Village.

PUSHKAR  ist eine kleine, für Hindus heilige Stadt, und wegen ihres jährlichen Kamel-Marktes eine grosse Touristenattraktion geworden. Für Hindus ist sie ein Ort, zu dem man einmal im Leben pilgert, und dies seit vielen Jahrhunderten, wovon Legenden, religiöse Schriften, Münzen und Eingravierungen an diversen Tempeln und Stätten Zeugnis ablegen.

Heutzutage gibt es über 400 Tempel in Pushkar. Am ersten Vollmond nach Divali, dem Lichterfest der Hindus, findet am sogenannten “Kartik Purnima” der jährliche große Markt statt. Es ist dies der grösste Viehmarkt in ganz Rajasthan und Menschen kommen aus allen Stämmen und Dörfern der Provinz, um daran teilzunehmen, zu schauen, zu feilschen. An den ersten zwei Tagen finden Wettrennen von Kamelen und anderem Vieh statt, das so von den “Verkäufern” vorgeführt wird. Anschliessend finden die “Kaufverhandlungen” statt. Neben dem großen Viehmarkt werden auch lokale Produkte und Souvenirs in wunderschöner, bunter Vielfalt angeboten, die oft von Touristen bestaunt und gekauft werden. Rot, Orange, Pink, Blau, Schwarz......alles leuchtet in fröhlicher Buntheit.

In der Vollmondnacht finden die wichtigen Baderituale der Hindus im Pushkar See statt, mit anschliessenden Gesängen rund um nächtliche Camp-Feuer. 

Stadtbesichtigung mit Brahma Tempel.

  1. Tag Sa 7.11.2015:

Rückflug mit Austrian nach Österreich OS34, ab Delhi 02:15 an Wien 05:55h

Ankunft Österreich